Weißkreuzjugend Sektion Brixen überrascht

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Durch den Besuch im Kinderdorf veränderte sich der Blick der Jugendlichen auf die sogenannten „schwierigen“ Kinder!

„Natürlich kennt man das Kinderdorf, wenn man in Brixen wohnt, doch man weiß nicht recht darüber Bescheid, was die Kinder dort machen“, sagt Christine von der Weißkreuzjugend Brixen gegenüber dem Hausleiter Benedikt Egger, der den Jugendlichen das Kinderdorf zeigte.

„Ich war doch der Meinung, dass die Jugendlichen meist selbst schuld sind, wenn sie im Kinderdorf leben. Doch nun erfuhr ich, dass es meist äußere/familiäre Einflüsse sind, die man von außen nicht wahrnimmt“, staunte Christine.

Benedikt Egger erklärte die Haltung der Erzieher/innen: „Wir lassen die Kinder und Jugendlichen nie allein, egal was passiert. Gerade dann, wenn sie in Schwierigkeiten stecken oder schwere Zeiten erleben, sind wir für sie besonders da. Da fährt man schon mal mitten in der Nacht nach Bozen, um auf dem Bahnhof einen Jugendlichen zu holen, der eine Dummheit gemacht hat.“ Für Maria war besonders wichtig, dass die Betreuten hier lernen selbstständig zu sein und Verantwortung zu übernehmen.

Sarah erkennt: „Nach diesem Besuch im Kinderdorf weiß ich, dass dort wirklich sehr wertvolle Arbeit geleistet wird, da die Kinder und Jugendlichen, bzw. deren Eltern, wirklich Probleme haben, die alleine nicht lösbar sind.“

„Wir sind froh, wenn junge Menschen uns besuchen und für die Arbeit hier, sowie für die Problematik der Betreuten sensibilisiert werden“, so Benedikt Egger.

 

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