Nolunta's rocken fürs Südtiroler Kinderdorf

© 2019 Magnus CMSPlus

Freitagabend, ein kleiner Ausstellungsraum mit besonderem Flair, viele
Menschen die gute Musik mögen - und mitten drin die Indie-Band Nolunta's.

Was hat all das mit dem Südtiroler Kinderdorf zu tun?

 „Es gäbe wahrscheinlich 1000 Millionen Möglichkeiten für einen guten Zweck zu spenden“, meinte Andreas Kondrack, der Frontman von Nolunta’s beim Konzert im Tublà da Nives. „Wir haben uns entschieden, die Einnahmen des Konzerts von heute Abend (1.200 €) dem Südtiroler Kinderdorf zu geben, weil wir ein Zeichen setzen wollen. Ein Zeichen, dass es auch bei uns hier Menschen gibt, denen es nicht so gut geht und die unsere Hilfe gut gebrauchen können!“

Die junge Band unterstützt junge Menschen in Not

Direktor Heinz Senoner nahm den symbolischen Scheck mit großer Dankbarkeit an. „Es berührt mich, dass so junge Burschen wie ihr es seid, die Großzügigkeit haben, diese Einnahmen zu spenden. Ihr könntet das Geld sicher selbst brauchen. Danke auch dem Verein, für den wunderbaren Ort.“ Er versicherte, dass dieses Geld unmittelbar den betreuten jungen Menschen zu Gute kommen wird.

Am vergangenen Freitag hatte der Kulturverein Tublà da Nives in das gleichnamige, hübsche, kleine Ausstellungsgebäude in Sëlva zu einem Konzert mit der jungen Indie-Rock Band Nolunta’s – mit  Gastmusiker Tobia Dellago – eingeladen. Die Band spielte die Filmmusik zu „Into the Wild“ von Eddie Vedder. Der Grödner Autor Ivan Senoner las dazu seine Gedichte.

Ein musikalisches Abenteuer bewegt die Zuhörer

„Into the Wild“ erzählt die wahre Geschichte eines jungen Mannes, der nach dem Highschool-Abschluss sein gewohntes Zuhause hinter sich lässt und kreuz und quer durch den Westen der USA streift, bis er schlussendlich in der Wildnis Alaskas ankommt, dort einige Monate verbringt, bis er – unerwartet – an einer Vergiftung stirbt. „Glück ist nur wirklich, wenn wir es teilen“ sind die letzten Worte, die er in sein Tagebuch scheibt.
Sehen Sie hier den Trailer zum Film


© 2019 Magnus CMSPlus

Eine Geschichte, die tief bewegt, nicht zuletzt, weil sie eine so starke Symbolik für jene Kinder und Jugendlichen hat, die vorübergehend in den Wohngruppen des Südtiroler Kinderdorfes in Brixen und Meran leben.


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