„Mein schwerer Weg zum Vorbild“ ein Buch von Gerhard Vit

© 2019 Magnus CMSPlus

Sie berührt, die Lebensgeschichte des 23 jährigen Brixners Menschen können immer wieder über sich hinauswachsen!

Auch in späteren Jahren kann man noch an Selbstwertgefühl und Selbstachtung gewinnen. Trotz großer Startschwierigkeiten in Kindheit und Jugend, beweist Gerhard mit seiner Lebensgeschichte, dass Veränderung möglich ist.

Gerhard war den größten Teil seiner Kindheit und Jugend in Pflegefamilien und sozialen Einrichtungen fremduntergebracht. Sein schulischer Werdegang war schwierig. Mit 12 Jahren kam er ins Kinderdorf. Heute ist er dort als Hausmeistergehilfe angestellt und fühlt sich wohl.

In seinem Büchlein hat Gerhard auf neun Seiten Episoden aus seiner Lebensgeschichte aufgeschrieben. Das sind neun Seiten, die Mut beweisen sich der Vergangenheit zu stellen, um diese zu verarbeiten und sich mit ihr auszusöhnen! Das ist gelungen.

Der Autor möchte berühren und Verständnis wecken. Schmerz, Wut, Verzweiflung und Einsamkeit, aber auch stille Verwunderung über den Wandel können die LeserInnen zwischen den Zeilen erahnen.

Trotz aller Schwierigkeiten, die Gerhard heute noch zu bewältigen hat, unterstützt er  Jugendliche, die im Kinderdorf wohnen durch sein Vorbild: „Ich arbeite manchmal mit den Jugendlichen, wenn sie nicht zur Schule gehen. Dann sage ich: ‚Was willst du werden?‘ Er antwortet z.B.: ‚Mauer‘. Daraufhin sage ich: ‚Wenn du so weiter machst, dann wirst du Kloputzer. Sie mich an! Ich wäre gerne Koch geworden.“

Bei der Erstellung dieses Büchleins wurde er nur formaltechnisch von der Ergotherapeutin Ruthild Heimann unterstützt.


Wenn jemand Interesse hat das Buch zu erwerben, kann es unter info@kinderdorf.it  Tel. 0472 270500 bestellt werden.

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