Internationales Forschungsprojekt im Kinderdorf vorgestellt

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Universitätsprofessorinnen aus England und Finnland zu Gast

Das Südtiroler Kinderdorf hatte die Ehre gemeinsam mit der Universität Bozen in den Räumen des Seminarortes „Thalhofer“ ein internationales Forschungsprojekt und dessen Autorinnen vorzustellen.

Am Projekt arbeiten Universitäten aus England, Finnland und die Uni Bozen mit. In dieser Forschung geht es darum herauszufinden, wie Kinder ihr Zuhause bei den zunehmend unterschiedlichen und sich wandelnden Familien- und Gesellschaftsformen, wie z.B. Trennungen, Patchwork Familien erleben und damit umgehen. Ein Augenmerk gilt auch dem Erleben von Flüchtlingskindern, die nach Europa kamen und jetzt in Europa leben. Neben Kindern, die in ihren Ursprungsfamilien wohnen, geht es auch darum, wie Kinder ihr neues Zuhause in Pflegefamilien, bzw. in sozialpädagogischen Einrichtungen, erleben und damit umgehen.

Ziel ist es, die sozialen Dienste wissenschaftlich zu begleiten und sie im Vorfeld gut auf zahlreiche Veränderungen im sozialen Wandel unserer Zeit vorzubereiten, denn diese Veränderungen haben großen Einfluss auf das Leben der Kinder. Es gilt festzustellen wie in dieser Umbruchszeit die Bedürfnisse der Kinder gewahrt werden können.

 

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