Obmann Walter Mitterrutzner, Vizeobfrau Gabriele Prader-Fritz und Helga Plangger-Dejaco vom Verwaltungsrat der Südtiroler Kinderdorf Genossenschaft ONLUS zeichneten die Gesamtlage der Organisation. Die Bereichsleiter/innen Roland Feichter, Markus Huber, Bernhard Kasseroler, Christine Kompatscher, Marko Menzel, Bruni Pichler skizzierten die Tätigkeiten in den einzelnen Bereichen.

Und gemeinsam mit Direktor Heinz Senoner gab das Team Landesrätin Stocker und ihren Begleiterinnen einen detaillierten Überblick: Darüber, welche qualitativen Entwicklungen die Innovationen der vergangenen Jahre ermöglicht haben. Aber auch welche Probleme sich in den einzelnen Bereichen auftun, weil die öffentlichen Mittel seit Jahren nicht mehr reichen. Dadurch gerät das Südtiroler Kinderdorf zunehmend unter Zugzwang, andere Finanzierungswege zu finden, um die Qualität der Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Eltern nicht zu gefährden.

Direktor Heinz Senoner: „Landesrätin Stocker war erstaunt darüber, wie hoch der Anteil der Eigenmittel unserer Organisation ist, um die wir uns ständig mehr bemühen müssen.“ Denn das Kinderdorf ist qualitativ, aber auch quantitativ gewachsen: 80 MitarbeiterInnen betreuen und begleiten 439 Personen. 48 davon sind Kinder und Jugendliche, die stationär im Kinderdorf betreut werden. Alle anderen werden Zuhause sowie im Kinderdorf-eigenen Mutter-Kind Haus "Rainegg" und im eigenen TherapieCenter begleitet und betreut.

"Ich war lange Zeit nicht mehr im Kinderdorf und hatte noch ein Bild im Kopf, das nicht mehr der heutigen Realität entspricht“, zeigte sich Landesrätin Stocker erfreut über die Entwicklung des Angebotes im Südtiroler Kinderdorf.

Eine Antwort auf die Frage, welche Weichenstellungen für die Zukunft von ihr gelegt werden, wird Landesrätin Stocker wohl erst nach Abschluss ihrer Tournee durch Südtirols Sozialleben geben können.